brg gröhrmühlgasse, wiener neustadt

der entwurf ist vom leitbild der schule inspiriert:
… eine profunde naturwissenschaftliche ausbildung, förderung des ökologischen denkens und kreativen potenzials verbunden mit der vermittlung von spiritualität und einem gesamtheitlichen humanistischen weltbild …“
das angebot an unterschiedlichen lern- / aufenthalts- / erlebnisbereichen soll die wahrnehmung der schüler für den jahreszeitlichen wechsel der natur fördern, die konzentration auf ausbildungsinhalte fokusieren und die ungezwungene möglickeit für erholung, austausch und kommunikation bieten.

diesen prämissen folgend, werden 3 setzungen getroffen:
- die burkhardvilla mit vorgelagerten, abgesenkten gartentrakt
- das hauptgebäude (1981) als zentrum der anlage
- der turnsaaltrakt mit der 3-geschossigen klassenerweiterung als abschluss nach west und nord

aussenanlagen
die behutsame proportionierung des abgesenkten gartentrakts ermöglicht den weitgehenden erhalt des schützenswerten baumbestands. ebenso bleibt das im südöstlichen eck des grundstücks gelegene biotop als rückzugsort hinter schilf und sträuchern im garten bestehen.
neu geschaffene, befestigte flächen werden mit versickerungsfähigen belägen ausgeführt. ihr unterbau, insbesondere im bereich neuer baumpflanzungen wird ausserdem nach massgabe des innovativen schwammstadtprinzips hergestellt. mit seinem erhöhten anteil von hohlraumeinschlüssen (wasserspeicher) wird ein positiver beitrag zum hochwasserschutz und zur wasserversorgung umstehender bäume während dürreperrioden geleistet.

Adresse: gröhrmühlgasse 27, wiener neustadt

Projektleitung: susanna wagner

Mitarbeit: maximilian müller, florian maroschek

wettbewerb 2020