foto lichtblauwagner
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Projektkategorie: grünraum

lebensmittelmarkt obdach

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lebensmittelmarkt obdach

Last Updated on 3. März 2022 by Marah

anders als vielerorts an siedlungsrändern geleiten zwei zueinander versetzte baukörper des supermarktes (lager und verkaufsraum) gemeinsam mit der vis a vis gelegenen „alten volksschule“ die ankommenden in den dicht bebauten bereich des mittelalterlichen ortszentrums. der eingang des marktes ist dem ort zugewandt, von zwei seiten im übergeordneten fusswegenetz eingebunden – fussgeher:innen werden miv-nutzer:innen gleichgestellt.

eine (bald) dicht bewachsene pergola empfängt die kund:innen und bildet den jahreszeitlichen sonnenschutz der süd fassade. im osten geht der mit grosskronigen, schattenspendenen bäumen bestandene parkplatz in den freien naturraum richtung bach über. versickerungsoffene stellplätze, gründachflächen mit PV anlage, blumenwiesen mit nistmöglichkeiten für vögel und insekten sollen einen ausgleich zur versiegelung des bodens schaffen.

Zertifikate:
GREENPASS Gold
EU GreenBuilding

wohnanlage himbselstrasse, starnberg

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Last Updated on 18. Februar 2022 by Marah

strukturen verflechten
ein wegeraster aus anthrazitfarbenen haupt- und beigen neben-wegen verweben alte mit neuen
strukturen. gleichzeitig schaffen sie freiräume mit unterschiedlichen qualitäten. durch die
unterschiedliche farbigkeit wird orientierung und zonierung geschaffen.
an den haupteingängen der neuen wohnanlage entstehen kleine auftaktplätze, die als informelle
treffpunkte zwischen den bewohnerInnen und der nachbarschaft dienen.
im innenhof ergibt sich durch die verflechtung der strukturen ein zentraler gemeinschaftsplatz, der
allen generationen offen ist.
in der verlängerung der loggia im norden des turmes befindet sich ein kombinationsmöbel aus
pergola, sandspielkiste und holzdeck; im süden davon der gut einsehbare kinderspielbereich.
weitere holzdecks an wichtigen kreuzungspunkten schaffen kleinere treff- und orientierungspunkte.

gemeinschaft fördern
um die gemeinschaft zu fördern, werden alle plätze so gestaltet, dass sie für alle bewohnerInnen
nutzbar sind.
verschiedenen spielflächen wie, die kinderzone beim gemeinschaftsplatz, die bocciabahn im
nördlichen auftaktplätzchen und frei bespielbare rasenflächen, gestalten ein attraktives,
generationen übergreifendes angebot.
zudem gibt es im osten, sowie im bereich des obstgartens hochbeete, die von den bewohnerInnen
bewirtschaftet werden können und so ein weiteres kommunikationselement darstellen.

bäume leiten
verschiedene baumarten durchziehen das wohnquartier und strukturieren es gleichzeitig.
kleinbäume befinden sich im bereich der tiefgarage und bilden haine an wichtigen
orientierungspunkten aus.
grosskronige bäume, wie sophora, betula, paulownia, cleditsia und celtis, bilden den rahmen um
die anlage und markieren die eingänge zu den einzelnen gebäuden.
im bereich der spielzone spendet ein amelanchierhain schatten und sorgt durch seine typische
herbstfärbung für einen spannenden blick übers ganze jahr.
ein obstgarten im süden des geländes reagiert auf die schon bestehenden apfelbäume, mit
weiteren obstbaumpflanzungen, die von den bewohnerInnen genutzt werden können.

Fassadensanierung Und Balkonzubau Dürergasse

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Last Updated on 18. Februar 2022 by Marah

sanierung wohnhaus einsiedlergasse 35

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Last Updated on 18. Februar 2022 by Marah

gestaltung sonnwendplatz, wien

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Last Updated on 9. März 2022 by Marah

urbane dynamik

das projekt respektiert die ästhetik von individuellem und öffentlichen verkehr und seinen zeichenhaften und formalen ordnungssystemen, wie man sie an den rändern des planungsgebietes vorfindet. verkehr wird als einer der prinzipiellen parameter urbanen lebens gelesen. folgerichtig werden keine barrierenhaften grenzziehungen zwischen verkehrsbändern und fussgeherflächen geschaffen, diese werden in ein räumliches feld offener, ambivalent interpretierbarer relationen gesetzt.

eine scheinbar autonome skulptur bindet und zentriert den sie umgebenden raum, sodass dieser eine neue kontextuelle bewertung erfährt.

die inhaltliche umwertung des platzes wird dadurch angeregt, dass diese autonome skulptur kein museales, mit berührungsverboten oder ängsten versehenes, auratisiertes kunstwerk ist, sondern dass es mit seiner spielerischen präsenz zum alltagsgegenstand wird: es dient ebenso als (im urbanen kontext) zeichenhaftes torsymbol, wie als tisch, es kann begangen, be-sessen, belehnt werden, skater nutzen seine neigungen, kinder rutschen, schanigärten dient es als einfriedung.

stadtgrün

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Last Updated on 10. März 2022 by Marah

„11,5 Hektar an wertvollen Grünraums, Wiesen und Wäldern fallen dem Flächenfraß im Durchschnitt täglich zum Opfer (3-Jahresmittelwert 2018-2020). Mit der Verbauung gehen auch die produktiven Funktionen des Bodens verloren, zum Beispiel Abkühlung im Sommer, Schutz vor Naturgefahren wie Hochwasser, Lebensmittel, Wasserfilter und vieles mehr. Millionen von Kleintieren könnten in diesem Boden leben und dort ihre unverzichtbaren ökologischen Aufgaben erfüllen – Humus-Aufbau, Kohlenstoff-Bindung, Nährstoff-Anreicherung, Wasser-Speicherung. Bagger, Beton und Asphalt stellen aber eine wesentliche Belastung für die Natur dar.

Wertvoller Lebensraum und Lebensgrundlage werden durch die Verbauung täglich unwiederbringlich zerstört. Mittlerweile ist in Österreich eine Fläche fast zwei Mal so groß wie Vorarlberg verbaut. Nicht einmal vor Naturschutzgebieten macht die Verbauungswut halt. Der hohe Bodenverbrauch ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit und hat massive Auswirkungen auf die Umwelt und uns Menschen.“

textauszug aus natur-statt-beton.at / wwf österreich