wohnanlage himbselstrasse, starnberg

strukturen verflechten
ein wegeraster aus anthrazitfarbenen haupt- und beigen neben-wegen verweben alte mit neuen
strukturen. gleichzeitig schaffen sie freiräume mit unterschiedlichen qualitäten. durch die
unterschiedliche farbigkeit wird orientierung und zonierung geschaffen.
an den haupteingängen der neuen wohnanlage entstehen kleine auftaktplätze, die als informelle
treffpunkte zwischen den bewohnerInnen und der nachbarschaft dienen.
im innenhof ergibt sich durch die verflechtung der strukturen ein zentraler gemeinschaftsplatz, der
allen generationen offen ist.
in der verlängerung der loggia im norden des turmes befindet sich ein kombinationsmöbel aus
pergola, sandspielkiste und holzdeck; im süden davon der gut einsehbare kinderspielbereich.
weitere holzdecks an wichtigen kreuzungspunkten schaffen kleinere treff- und orientierungspunkte.

gemeinschaft fördern
um die gemeinschaft zu fördern, werden alle plätze so gestaltet, dass sie für alle bewohnerInnen
nutzbar sind.
verschiedenen spielflächen wie, die kinderzone beim gemeinschaftsplatz, die bocciabahn im
nördlichen auftaktplätzchen und frei bespielbare rasenflächen, gestalten ein attraktives,
generationen übergreifendes angebot.
zudem gibt es im osten, sowie im bereich des obstgartens hochbeete, die von den bewohnerInnen
bewirtschaftet werden können und so ein weiteres kommunikationselement darstellen.

bäume leiten
verschiedene baumarten durchziehen das wohnquartier und strukturieren es gleichzeitig.
kleinbäume befinden sich im bereich der tiefgarage und bilden haine an wichtigen
orientierungspunkten aus.
grosskronige bäume, wie sophora, betula, paulownia, cleditsia und celtis, bilden den rahmen um
die anlage und markieren die eingänge zu den einzelnen gebäuden.
im bereich der spielzone spendet ein amelanchierhain schatten und sorgt durch seine typische
herbstfärbung für einen spannenden blick übers ganze jahr.
ein obstgarten im süden des geländes reagiert auf die schon bestehenden apfelbäume, mit
weiteren obstbaumpflanzungen, die von den bewohnerInnen genutzt werden können.

Projektleitung: susanna wagner

Mitarbeit: maximilian müller

geladener wettbewerb 2014